28. Juni 2026, 18:00 Uhr


Sommerkonzert
"Chorklänge aus 7 Jahrhunderten"


Programm:


Josquin Desprez, "El grillo"
Gregorianischer Choral "Salve Regina mater misericordiae"
Thomas Morley, "Now is the month of Maying“
Georg Friedrich Händel, "Singe Seele“ aus "Neun deutsche Arien"
Johann Sebastian Bach, "Nun ruhen alle Wälder"
Wolfgang Amadeus Mozart, "Bei Männern, welche Liebe fühlen“ (Duett Pamina / Papageno) aus "Die Zauberflöte"
Ludwig van Beethoven, "Schmeichelnd, hold und lieblich" aus „Chorfantasie"
Franz Schubert, "Der Neugierige“ aus "Die schöne Müllerin"
Felix Mendelssohn Bartholdy, "Jauchzet dem Herrn, alle Welt" (Psalm 100)
Joseph Haydn, "Von Deiner Güt“ aus „Die Schöpfung" (Duett und Chor)


PAUSE

Kanon, "I like the flowers“ (Kanon, traditionell, Ursprung unbekannt)
Johannes Brahms, "In stiller Nacht"
Johannes Brahms, "Waldesnacht"
Felix Mendelssohn Bartholdy, "Ich wollt, meine Lieb' ergösse sich all in ein einzig Wort“ (Duett)
Josef Gabriel Rheinberger, "Abendlied"
Otto Olsson, "Psalmus CXX (120. Psalm)" op. 40
Claude Debussy, "Clair de lune"
Christian Letschert-Larsson "Improvisierte Textcollage für das Bürgerhaus Hürth mit gemischtem Chor, Publikum und drei Dirigenten"
Carl Orff, "Odi et amo" aus „Catulli Carmina"
John Rutter
, "Look at the world“
Richard Rodgers / Oscar Hammerstein, "Edelweiss" aus „The Sound Of Music"
Leonard Bernstein, "Tonight" aus „West Side Story"
B. Andersson / B. Ulvaeus, "Thank you for the music"

ZUGABE:
Henry O. Millsby, "Bourrée für W. A."



Aufführende:


Concert-Chor Concordia Hürth

Annabelle Heinen, Sopran
Christoph Scheeben, Bariton
Anna Sigalova, Klavier

Concert-Chor Concordia Hürth

Christian Letschert-Larsson, Leitung & Moderation


Hürther Wochenende vom 10. Juli 2026

Außergewöhnliche Zeitreise
Mitwirkende und Publikum haben beim sehr gelungenen Konzert eine schöne Verbindung gespürt

Wenn der Concert-Chor Concordia Hürth zum Konzert einlädt, kann man sich erfahrungsgemäß auf schöne Klänge und gute Unterhaltung freuen. Und doch war die Vorstellung zu "Klänge aus 7 Jahrhunderten"  wohl bei vielen eher vage, hat neugierig gemacht und so trotz hoher Temperaturen und vielfältigem Kulturangebot am letzten Juniwochenende den Saal des Bürgerhauses Hürth erfreulich gut gefüllt.

Die Kunst, repräsentative Musik jeder Epoche einzufangen und zu einer spannenden wir hochinformativen musikalischen Reise zu verweben, beherrschte Christian Letschert-Larsson, der musikalische Leiter und Moderator des Abends, mit scheinbar müheloser Freude und großer Professionalität. Elisabeth Mentrup aus Haan, Choristin im CCC, brachte es treffend auf den Punkt: "Die Darstellung der Epochen, so pointiert und für jedermann verständlich, aber eben auch die persönliche Wertschätzung für die Musik mit hineinnehmend: Die eigene Hochachtung und Wertschätzung für die ausgewählten Komponisten und das vorliegende Stück aufzeigen - Beispiel,  Bach, Rheinberger und andere.

Diese Intensität wirkte ansteckend. Die hochkarätigen Solostimmen Annabelle Heinen (Sopran) und Christoph Scheeben (Bariton), die Pianistin Anna Sigalova sowie der gesamte Chor - und nicht zuletzt das Publikum - waren mit spürbarer Hingabe dabei, sodass jede Darbietung zum Genuss wurde. Ein besonders verblüffender Moment der musikalischen Vermittlung war die Einführung in die Neue Musik des 20. Jahrhunderts: ein für das menschliche Ohr durchaus anspruchsvolles Terrain, das Letschert-Larsson mit einem Hürth-spezifischen Sprechchor anschaulich und humorvoll erlebbar machte - ein kleines Meisterstück.

Noch einmal Elisabeth Mentrup, stellvertretend für die vielen spontanen Rückmeldungen von Mitwirkenden und Publikum: "... gemischt mit erfreulich Jung und Alt, es gab begeisterten Applaus, persönliche positive Resonanz in der Pause: 'schönes Bild der Chorkleidung / wunderschöner Chorklang auch im a cappella-Vortrag! - tolle Stücke / hervorragende Solisten', 'Wir kommen wieder zu den Requiem-Proben'."

Eine Einladung gilt allen Freunden der Chormusik, den Concert-Chor Concordia Hürth - der im Übrigen kommendes Jahr sein 150-jähriges Bestehen feiert - weterhin zu begleiten und zu genießen.






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